Die beschlossenen Änderungen auf Basis des Verbraucherrechte-

Richtlinien-Umsetzungsgesetz sind ab 13. Juni 2014 in Österreich gültig

und gelten auch für Immobilienmakler. In diesem Zusammenhang gilt

auch das FAGG (Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz) und sorgt bei

Immobiliensuchenden die gerne ein Angebot zum Kauf oder zur Miete

über eine Immobilie haben möchten oftmals für Unsicherheit.

Hier eine kurze, einfache Erklärung zum besseren Verständnis:

Haben Sie sich schon einmal in ein Gasthaus gesetzt und auf dem Tisch

stand ein Körbchen mit frischem Gebäck? Sicher haben Sie das. Sicher

haben Sie auch schon einmal ein Gebäck aus dem Körbchen

genommen und verzehrt. Hiermit ist ein konkludenter (durch schlüssiges

Handeln) Vertrag zustande gekommen. Der Wirt hat Ihnen dieses

Gebäck offeriert, Sie haben es gegessen und mussten es bezahlen.

Sicherlich sind Sie auch schon mal mit der U-Bahn gefahren. Dort sind

Sie über die Markierung gegangen bzw. in die U-Bahn eingestiegen und

haben somit konkludent (durch schlüssiges Handeln) einen Vertrag

geschlossen, nämlich Beförderung gegen Bezahlung.

Ebenso verhielt es sich bis dato bei vielen Dienstleistern wie z.B.

Immobilienmaklern. Früher haben Sie z.B. einen Immobilienmakler

konsultiert bzw. haben sich von diesem eine Immobilie via Internet

anbieten lassen. Haben Sie diese gemietet oder gekauft, war

Vermittlungsprovision fällig.

Diesen so konkludent geschlossenen Verträgen, hat die EU nun insofern

einen Riegel vorgeschoben, als diese nur mehr bis zu einem Betrag von

€ 50,- entstehen können. Alles was darüber liegt, bedarf einer

schriftlichen Vereinbarung und zwar bevor der Makler tätig werden darf,

also Ihnen als Kunden, die Geschäftsgelegenheit über die Miete oder

den Kauf einer Immobilie bekannt gibt, da er sonst Gefahr läuft, seinen

Anspruch auf Provision zu 100% zu verlieren, was natürlich nicht Sinn

und Zweck dieser Übung sein kann.

Da heutzutage Anfragen bzw. Angebote nahezu zu 100% über E-Mail

laufen, musste eine schnelle und unbürokratische Lösung zur

Beseitigung dieses „Problems“ bzw. besser gesagt zur Umsetzung

dieser gesetzlichen Vorgabe gefunden werden.

Diese Lösung verhält sich nunmehr so:

Im Wesentlichen ist dies nichts anderes, als wenn Sie bei FACEBOOK

die allgemeinen Bestimmungen über dessen Nutzung akzeptieren oder

bei ZALANDO neue Schuhe bestellen. Der Gesetzgeber verlangt zum

Schutz des Kunden dessen vorherige Aufklärung welcher wir mit dieser

Lösung nachkommen.

Sie fragen daher ganz normal eine Immobilie über eine x-beliebige

Plattform oder unsere Seite www.forliving.at an und erhalten von uns

ein Antwortmail. In diesem Mail klicken Sie zunächst auf „WEITER ZUM

IMMOBILIENANGEBOT“ Dann bestätigen Sie mit dem ersten Klick,

dass Sie über Ihr WIDERUFSRECHT aufgeklärt wurden und mit dem

zweiten Klick, dass Sie ein vorzeitiges Tätigwerden durch uns wünschen

und schon können Sie mit dem dritten und letzten Klick Ihr

Immobilienangebot einsehen. Sollten Sie kein vorzeitiges Tätigwerden

wünschen, geht das selbstverständlich auch, nur bekommen Sie dann

eben Ihr Immobilienangebot erst 14 Tage später.

Jedenfalls aber verbürge ich mich dafür, dass Sie an uns weder Kosten

für eine Besichtigung noch sonstige Kosten zu bezahlen haben, außer

Sie kaufen oder mieten über unsere Vermittlungstätigkeit.



Herzlichst Ihr

Christoph CHROMECEK … forliving.at